Eine der größten Sachen die Menschen zurückhält ist Angst. Angst verhindert es, dass Träume und Ziele erreicht werden. Angst verursacht Prokrastination und Dinge werden aufgeschoben.

Manch einer hat Angst davor zu scheitern, oder abgelehnt zu werden. Oder Angst sich bloßzustellen, oder verletzt zu werden. Angst bringt uns dazu in der Komfortzone zu bleiben und auf Nummer sicher zu gehen.

Doch woher kommen all diese Ängste? Angst ist etwas natürliches und auch überlebensnotwendiges. Wenn wir in die Zukunft blicken, stellen wir uns manchmal vor, was schiefgehen könnte.

So machen wir uns selber Angst, auch wenn diese Dinge niemals eintreten. Wenn du es dir selber überlegst, ist es selten der Fall, dass Dinge so schlimm werden wie du es dir gedacht hast – selbst wenn sie selten aber doch eintreten.

Du kannst lernen mit deinen Ängsten besser umzugehen.

Als erstes macht es Sinn sich Gedanken darüber zu machen was deine Ängste sind. Zumindest die bewussten Ängste, kannst du dir ruhig aufschreiben. Überlege dir aber eher, was die Dinge sind welche du tust wenn du Angst hast, anstatt über „Objekte“ nachzudenken. Z.B. „ich habe Angst davor eine Spinne in die Hand zu nehmen“ statt „ich habe Angst vor Spinnen“.

Das Nächste was du machen kannst, ist es zu formulieren was du erreichen willst und wie dich deine Angst davor abhält. Z.B. „ich will eine Gehaltserhöhung, aber ich habe Angst davor entlassen zu werden wenn ich nachfrage“. So kannst du selber erkennen wie dich deine Ängste von deinen Zielen abhalten.

Nun kannst du die Ängste umformulieren, damit sie dich bei deiner Zielerreichung unterstützen. Z.B.: „anstatt Angst davor zu haben entlassen zu werden, weil ich nach einer Gehaltserhöhung frage, unterstütze ich mich selber dabei indem ich visualisiere wie diszipliniert ich für diese Gehaltserhöhung arbeite und ich mich als Mitarbeiter unentbehrlich mache“. So kannst du aus der Angst eine Vision des Erfolges machen.

Weitere Strategien um mit Angst umzugehen

Werde dir deiner Ängste bewusst. Wenn du Angst hast, denke bewusst darüber nach, wovon du eigentlich Angst hast. Ändere wenn möglich die Wahrnehmung und die Gefühle.

Lerne umzudenken und positive Gedanken zu bevorzugen. Ersetze den Gedanken der dir Angst macht, mit Gedanken welche dich unterstützen. Dies ist am Anfang nicht einfach, wird aber leichter wenn dir die Gründe deiner Angst bewusst sind.

Lenke deinen Fokus auf etwas anderes um. Du kannst z.B. positive Gefühle Ankern und sobald du die Angst verspürst diesen Anker abfeuern. Du kannst den Fokus auch auf deine Atmung lenken und diese bewusst verlangsamen.

Verwende Autosuggestion, idealerweise in Verbindung mit Selbsthypnose oder Meditation.

Gib mehr positive Emotionen in deine Zukunftsvisionen. Lade sie mit Emotionen die dich unterstützen auf.

Auch wenn Angst emotional ist, lerne auch mit Logik damit umzugehen. Sieh dir Statistiken dazu an, oder lies die Bücher und Artikel durch. So fällt es dir leichter Glaubenssätze zu ändern.

Wenn du Ziele erreichst, vor allem wenn dich Ängste davon abgehalten haben, dann feiere diese auch.

Danke fürs lesen und denk daran, sei du selbst die Veränderung die du dir im Leben erwartest.